ITMC begleitet das Architekturboard der PTI Schweiz und hat mit einem Proof of Concept gezeigt, wie Bund und Kantonspolizeien ihre Systemlandschaften in einem gemeinsamen Modell sichtbar machen.
- Kunde
- PTI Schweiz
- Branche
- öffentliche Verwaltung
- Themen
- Architektur, Risk & Review
- Berater
- Dr. Thomas Rischbeck, Dr. Philipp Hoernes
Ausgangslage
Die PTI Schweiz (Polizeitechnik und -informatik) koordiniert die Informatik von Bund und kantonalen Polizeikorps. Die Korps dokumentieren ihre Systemlandschaften sehr unterschiedlich, eine überkantonale Gesamtsicht über Systeme, Daten und Schnittstellen fehlte. Bei Verbundvorhaben wie der Polizeilichen Abfrageplattform POLAP mussten diese Zusammenhänge jedes Mal neu erhoben werden.
Aufgabe
ITMC unterstützt das Architekturboard ICTA als externe Architekten und leitete einen Proof of Concept mit dem EAM-Werkzeug LUY. Die Leitfrage: Schafft eine gemeinsame Enterprise Architecture für PTI und Kantonspolizeien einen Nutzen?
Vorgehen
- Arbeit des Architekturboards neu ausgerichtet: Projekte werden in frühen Phasen begleitet
- Anforderungen an neue ICT-Services und Vorgaben zum Schutzbedarf als Grundlage für Ausschreibungen erarbeitet
- Metamodell, Domänenmodell und Modellierungsleitfaden für PTI und Kantone aufgebaut
- Systemlandschaften, Datenflüsse und Fähigkeiten von Bund und Kantonen in einem Modell erfasst, mit Schwerpunkt auf den Schnittstellen von POLAP
- Zwischenstände regelmässig im Architekturboard gespiegelt, Abschlussbericht mit Entscheidungsoptionen
Ergebnis
Projekte werden im Architekturboard früh beurteilt statt nachträglich korrigiert. Der Proof of Concept belegt, dass sich die Landschaften von Bund und Kantonen in einem gemeinsamen Modell zusammenführen lassen, Redundanzen und Harmonisierungspotenziale werden sichtbar. Das Gremium entscheidet auf dieser Grundlage über eine dauerhafte Architekturpraxis.